Presse-Veröffentlichungen



Toskana-Landschaften

Olivenhaine, die im intensiven Glanz der Spätnachmittags-Sonne ihre Schatten werfen, furiose Farbstürme, die über mediterrane Landschaften streichen;
Toskana-Landschaften in Malerei und Grafik
stellt die Künstlerin Ingrid Flora am Sonntag, 13 Januar, im Dorint-Hotel aus. Ingrid Flora führt die Besucher persönlich in die Schau ein. Ihre Ausbildung führte die gebürtige Wienerin und Wahl-Mannheimerin an renomierte Kunstschulen und Akademien.

(Mannheimer Morgen, 09.01.2002)


"Glas symbolisiert Reinheit und
  Klarheit der Frau"

Dr.Karin Pudrizki führt in Ausstellung von Ingrid Flora im Schloss Neckarhausen ein

"Frauen - Bäume - Verwandlungen";
Unter diesem Leitgedanken findet derzeit eine Ausstellung der Malerin Ingrid Flora im Schloss Neckaehausen statt. Mit dem Thema "Frausein" beschäftigt sich die Künstlerin in ihren Werken bereits seit über zehn Jahren. Fast immer steht dabei die Frau und ihr Dasein im Mittelpunkt des dargestellten Geschehens - oft symbolisiert sie die Urmutter und den Ursprung aller Lebenskraft.
Dem Titel "Urfrau" trägt daher auch ein imposantes Werk, das im Rahmen der Ausstellung zu sehen ist und dessen eingehende Betrachtung dem Besucher immer wieder erstaunliche Einblicke ermöglicht. Hier vereinen sich nämlich die unerschütterliche Liebeskraft der Frau, die

von dem dargestellten Körper ausgeht, aber auch die Friedfertigkeit, Stärke, Ausdauer und Vitalität, jeweils durch charakteristische Tierköpfe symbolisiert. Anlässlich der Vernissage erläuterte Dr.Karin Pudrizki das Werk Ingrid Floras und interpretierte den Inhalt der ausgestellten Bilder. Sie teilte diese zunächst in verschiedene Gruppen ein. Immer jedoch seien sie vom Thema Mensch, Frau und Umwelt geprägt. Neu hingegen sind nach Pudrizkis Worten die Darstellungen unter dem Begriff "Frauen in Vasen". In zahlreichen kleineren Bildern werden hier Frauenkörper dargestellt, deren Figuren und Bewegungen dem jeweiligen Glasgefäß und ihrem Titel, wie unter anderem Kampfgeist, Sehnsucht, Demut oder Freiheit entsprechen. Damit weise die Künstlerin bei diesen Bildern auf die Anpassungsfähigkeit der Frauen hin, wobei das Glas wiederum die Reinheit und Klarheit der Frau symbolisiere.
Einen weiteren Schwerpunkt stellt die sinnbildliche Auseinandersetzung von Ingrid Flora mit dem Thema "Frau und Natur" dar. So haben zahlreiche ihrer Bilder den Zusammenhang und die Gemeinsamkeiten zwischen Frauen und Dämonen zum Inhalt.
Als sogenannte "Close-Up" bezeichnete Pudrizki die Art und Weise, in der die Verschmelzung von "Natur und Figur" in Bildern wie "Graskopf" oder "Leicht wie ein Schmetterling" dargestellt wird.
Der Betrachter sehe dabei eine Fernansicht durch einen vorgelagerten kleinen Ausschnitt, der ihm einen voyeuristischen Durchblick verschaffe.
Besonderes Augenmerk widmete Karin Pudrizki der Installation "Naturkreuz", dessen Mittelpunkt ein fast wandhohes Kreuz aus Efeublätern darstellt und die Mutter Natur als Hüterin allen Lebens symbolisiere.

(Mannheimer Morgen, 06.03.2002)


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